Partei
Themen
Programm
Service
50 starke Ziele der Grünen für Villach
Umwelt
1) Mehr Bio-Essen für Villach
Schrittweise Ausweitung der Bio-Essen-Aktion von Villachs Kindergärten auf Altersheime, Landeskrankenhaus, Kantinen etc. Denn biologische Lebensmittel werden umweltschonend erzeugt und sind gesünder.
Die Kooperation mit den Bio-Markt-Lieferanten muss ausgebaut werden. Verbesserte Absatzmärkte sollen eine Ausweitung der biologischen Landwirtschaft ermöglichen.
Bewusstes Konsumverhalten fördert auch den Tierschutz und die artgerechte Tierhaltung.
2) Verstärktes Wirtschaften aus der Region
Der verstärkte Konsum von regional hergestellten Lebensmitteln und die Bereitstellung von Energie aus der Region fördert die lokale Wirtschaft, ist die beste Antwort auf die Krise. Der massenhafte Transport von Gütern des täglichen Bedarfs über weite Strecken ist auch umweltfeindlich.
3) Baumschutz
Dem Schutz des Baumbestandes in der Stadt ist mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Die Kärntner Grünen verlangen den Beschluss eines Landesgesetzes, welches eine Ermächtigung für die Städte erhält, Baumschutzverordnungen zu erlassen.
4) Handymasten
Wir verlangen größere Abstände für die Handymasten von den Wohnungen. Eine Versorgung kann auch bei solchen weiteren Entfernungen sichergestellt werden.
Die Stadt soll außerdem ein Strahlungsmessgerät ankaufen und den diesbezüglichen Schutz der Bürgerinnen und Bürger ernster nehmen.
Verkehr
5) Stadtbus Villach
Taktverkehr in 30-Minuten-Intervallen
Durchmesserlinien von Stadtrand zu Stadtrand
Umsteigemöglichkeit im Zentrum ohne größere Wartezeiten
6) Tirolerbrücke
Bessere Lösung für Radfahrer/innen; die derzeitige Situation ist untragbar
Durchführung eines Wettbewerbs bzgl. Neugestaltung
7) Fußgängerbrücke
über die Drau beim Gasthof Putik
8) Warteraum für Bus-Benützer/innen
Bei der Neugestaltung des Busbahnhofes am Bahnhofsplatz ist ein Warteraum für Bus-Benützer/innen einzuplanen
9) Draubermen
Bessere Integration der Radwege auf den Draubermen in die Stadt (Bau zusätzlicher Rampen etc.)
Raumplanung – Stadtentwicklung
10) Kinderspielplätze
Mehr qualitätsvolle Spielplätze in den einzelnen Stadtvierteln
Revitalisierung bestehender Spielplätze
11) Mehr Wohnraum im Stadtzentrum
Schaffung von mehr Wohnraum im Zentrum durch Dachgeschossausbau etc.
Geförderte Wohnungen im Zentrum
12) Erholungsraum Drau/Gail
Umsetzung eines Landschafts-Entwicklungskonzeptes entlang der Gail und der Drau von Warmbad bis zur Drauschleife
Renaturierung und Schaffung eines Biotop-Verbundes
13) Stadt am Fluss
Stärkere Integration des Drau-Flusses in die Stadt:
Drau-Restaurant im Bereich des Burgplatzes
gestaltete Draubühne
Konzepte für Drau-seitige Gebäudeansichten
14) Westbahnhof
Wiederbelebung des Westbahnhofes mit Gastronomie – Ausschreibung eines Ideen-Wettbewerbes zur Revitalisierung des Areals
Kultur – Bildung
15) Mittelbühne
Auch die Villacher Grünen unterstützen die Forderung nach der Schaffung eines größeren Theaterraumes für Villach. Sie hatten einen solchen als einzige Fraktion schon 1999 anlässlich der Renovierung des Kellertheaters gefordert.
16) Junge Künstler
Jungen Künstlern sind kostenlose Atelier-Räume und günstige Auftrittsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen
17) Stadtbibliothek
Attraktivere Öffnungszeiten für die vergrößerte Villacher Stadtbibliothek
18) Villacher Stadtschreiber
zur Förderung eines jungen Literaten
Jugend
19) Wohnungen
Günstigere Startwohnungen für Jugendliche
Erschwinglicher Wohnraum für Schüler/innen und Studenten/innen
20) Probenräume
für jugendliche Bands, wo nicht Anrainer gestört werden.
Mehr Räume für konsumfreie Freizeitgestaltung von Jugendlichen in den einzelnen Stadtteilen
21) Jugendarbeit
Förderung offener Jugendarbeit unter Beachtung des Prinzips der Selbstorganisation von Jugendlichen
22) Notschlafstelle
Wiedereinführung einer Notschlafstelle für Jugendliche in der Stadt Villach. 3 Jahre lang gab es in Villach eine Notschlafstelle – mit Namen „Schlupfloch“. Es wurde 2001 geschlossen.
23) Jugendcamps
Organisation von international besetzten Jugendcamps zu wechselnden Themenschwerpunkten
Verstärkung von Jugend-Austausch mit den Partner-Städten
24) Streetworker
Vier „streetworker” für Villach sind notwendig, um eine anständige Versorgung sicherzustellen
Soziales
25) Kindergartenplätze
Mehr Plätze für ein- bis drei-jährige Kinder; Villach ist diesbezüglich unterversorgt
26) Sozialprojekte
Wir wollen mehr Sozialprojekte zur Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt ähnlich dem Beschäftigungsprojekt „Das Radl” – z.B.:
Reparatur-Werkstätte für Elektro-Geräte
Tischlerei zur Restaurierung gebrauchter Möbel inkl. angeschlossenem Verkaufsladen
Hof für Recycling von Rohstoffen
Wirtschaft
27) Technologie-Park
Wir sind für einen weiteren Ausbau des Technologie-Parkes und weitere Betriebsansiedlungen; Schwerpunkte sollten gesetzt werden bezüglich nachhaltigem Wirtschaften und erneuerbarer Energie
28) Fachhochschulen
Das Angebot an Studienrichtungen der Fachhochschule sollte ausgebaut werden. Wir schlagen einen Zweig „Ökologischer Landbau” und eine „Fachhochschule für Design” vor.
29) Altstadt-Belebung
Zwei zusätzliche Vorschläge zur Belebung der Altsstadt:
ein Bio-Laden, wo man täglich Produkte von Biobauern der Region kaufen kann
ein Delikatessen-Geschäft auf dem Hauptplatz
Demokratie
30) Bürgermitbeteiligung
Wir wollen mehr Mitbeteiligung von Bürgern/Bürgerinnen bei allen städtischen Projekten, mehr Bürger-Befragungen, auch die Möglichkeit einer aktuellen Fragestunde für Bürger/innen im Gemeinderat
31) Koalitionsregierung
Derzeit gibt es vom Stadtstatut her eine Zwangsregierung: ÖVP, BZÖ und SPÖ sitzen in der Stadtregierung, obwohl sie nicht miteinander können. Die Grünen treten für die Bildung einer freien Koalition auf Stadtebene nach Ausarbeitung eines Regierungsprogramms ein – wie es auf Landes- und Bundesebene üblich ist.
32) Frauen in gehobenen Posten
Derzeit haben in den Chef-Etagen die Männer das Sagen – auch in den Abteilungen des Magistrats; das soll sich nach Meinung der Grünen schrittweise ändern
33) Mitteilungsblatt
Wir wollen ein Villacher Mitteilungsblatt, das kein „Manzenreiter-Jubelblatt” mehr ist, sondern stärker das bunte Spektrum der Meinungen, die Standpunkte der verschiedenen Parteien, Vereine, Initiativen widerspiegelt.
34) Integrationsstelle
Es sollte eine Anlaufstelle für Integrationsfragen geben: sowohl für Einheimische, die sich durch Migranten/innen beeinträchtigt fühlen, als auch für Menschen, die Hilfe bezüglich einer reibungsloseren Integration brauchen
Energie
35) Villacher Energiebetriebe
Nach den Vorstellungen der Grünen sollen Villacher Energiebetriebe unter städtischer Beteiligung entstehen – auch in Kooperation mit Privatfirmen. Durch einen Gründungsauftrag wird die Durchführung von Solarenergie-, Biomasse- und Biogas-Projekten zur Haupt-Aufgabe der Villacher Energiebetriebe gehören – neben der Finanzierung von Energiesparmaßnahmen über Contracting-Verträge
36) Strom-, Kohle- Öl- und Heizungen umstellen
Es soll auch eine städtische Förderung für die Umstellung auf Pellets- oder Solarheizungen geben
37) Weiterer Ausbau der Fernwärme
Das Fernwärmenetz gehört massiv erweitert, ein großer Teil der Fernwärme wird jetzt bereits und in Zukunft noch stärker auf Basis erneuerbarer Energie durch das Biomasse-Kraftwerk auf der Fellach gedeckt
38) Transparenz bezüglich Fernwärme
Die Kelag-Tochter Wärmebetriebe GesmbH hat eine Monopolstellung in der Stadt. Sie ist der einzige Fernwärme-Anbieter. Die Grünen verlangen die Offenlegungspflicht bezüglich der Preisgestaltung und der energiepolitischen Grundsätze sowie eine unabhängige Kontrollmöglichkeit, etwa über das Gemeinde-Kontrollamt
39) Förderung von Elektroautos
Mehr als ein Drittel der Treibhausgasemissionen Villachs stammen aus dem Sektor Verkehr. Villach sollte die Anschaffung von Elektroautos finanziell fördern – wie dies übrigens auch das Land Oberösterreich macht
40) Aufbau eines Solartankstellen-Netzes für Elektroautos
Die Stadt soll für die Errichtung von Solartankstellen in allen wichtigen Stadtteilen Villachs sorgen
41) Solarthermische Großanlagen
Errichtung solcher Anlagen auf mehrgeschossigen Wohnanlagen und auf städtischen Gebäuden, z.B. auf der Stadthalle - neu; die Einspeisung der Überschuss-Energie in das Fernwärmenetz ist zu ermöglichen
42) Großanlagen zur solaren Stromerzeugung
Die Stadt soll einige Photovoltaik-Großanlagen als Vorzeigeprojekte auf städtischen Gebäuden finanzieren, auch um den Druck in Richtung bessere Einspeisebedingungen des solaren Stroms in das öffentliche Netz zu erhöhen.
43) Wärmedämmoffensive
zur Senkung des Energieverbrauchs von Gebäuden durch hochwertige thermische Sanierung zumindest auf dem Niedrighausstandard = maximal 70 Kilowattstunden Heizenergiebedarf pro m2 Raumfläche und Jahr
44) Passivhaus-Standard für Sanierung öffentlicher Gebäude
Bei der Errichtung und Sanierung öffentlicher Gebäude sollte der Passivhaus-Standard selbstverständlich werden = maximal 15 Kilowattstunden Heizenergiebedarf pro m2 Raumfläche und Jahr
45) Energie-Plus-Häuser
Einige Vorzeige-Projekte an Energie-Plus-Häusern sollen realisiert werden – z.B. im mehrgeschossigen Wohnbau. Energie-Plus-Häuser erzeugen mehr Energie als sie brauchen – im Wesentlichen mit Solaranlagen am Dach und Wärmepumpen im Keller
46) Biogasanlagen
Errichtung von Biogasanlagen in Kooperation mit Landwirten
47) Treibstoffe aus Biomasse
Errichtung einer Anlage, mit der aus Holz synthetisches Erdgas hergestellt wird – als Treibstoff für Erdgas-Autos
48) Offensive solares Kühlen
Erzeugung von Kühlenergie, wie sie etwa in Großmärkten oder zur Raumklimatisierung gebraucht wird, mittels Kältemaschinen, die mit Solarkollektoren und mit Fernwärme betrieben werden
49) Städtische Energie- und CO2-Bilanz
Zumindest alle vier bis fünf Jahre soll eine eigene städtische Energie- und CO2-Bilanz erstellt werden, damit die Erfolge der städtischen Energiepolitik realistisch eingeschätzt werden können.
Die Grünen – ein starkes Stück Villach
Zum Seitenanfang



